Slavolinguistica

Herausgegeben von Tanja Anstatt, Tilman Berger, Karl Gutschmidt, Björn Hansen und Volkmar Lehmann.


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22. Эркер, Аксана; Структурные черты смешанных белорусских говоров на балто-славянском пограничье. Leipzig, 2015. ISBN 978-3-86688-569-1., Br., 279 S. m. Tab., 34,80 EUR. (Best.Nr. 7022Bei Kubon & Sagner bestellen)

Предметом исследования в представленной работе являются смешанные белорусские говоры на балто-славянском пограничье, локализованные по обе стороны белорусской государственной границы с Литвой и Латгалией (юго-восточной Латвией). Данные области образуют балто-славянскую контактную зону (БСКЗ), расположенную на юго-востоке более обширной территории Circum Baltic Area. Основополагающей целью исследования является описание структурных черт, присущих смешанным белорусским говорам Браславского и Лидского районов на территории Белоруссии. Задача такого анализа состоит в выработке комплексных структурных характеристик для каждого из вышеназванных региональных вариантов, сопоставление их между собой, а также рассмотрение их как с точки зрения контактирующих в БСКЗ говоров и языков, так и на уровне более обширных ареалов. При этом особое внимание уделяется исследованию конвергентных черт и факторов их возникновения. Включение квантитативных методов в дополнение к описательному анализу служит в представленной работе математическому обоснованию меры близости между исследуемыми говорами Браславского и Лидского районов, а также установлению общности между названными говорами и другими говорами и языками БСКЗ и более обширных, в первую очередь восточнославянских, ареалов. Аксана Эркер окончила отделение славистики, германистики и итальянистики в университете Констанца. В 2014 году в университете Майнца автор защитила кандидатскую диссертацию, которая является основой данной книги.


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21. Clasmeier, Christina: Die mentale Repräsentation von Aspektpartnerschaften russischer Verben. Leipzig, 2015. ISBN 978-3-86688-567-7. Br., 351 S. mit Tab. und Abb., 39,80 Euro, (Best.Nr. 7021Bei Kubon & Sagner bestellen)

Kaum eine sprachliche Struktur des Russischen wird so kontrovers diskutiert wie der Verbalaspekt: Welche Verben können Aspektkorrelationen bilden? Was gilt als Aspektpaar? Zu diesen und anderen Fragen geben Aspektolog/innen eine Vielzahl verschiedener Antworten. Aber wie ist die komplexe Kategorie in den Köpfen der Russischsprecher/innen selbst verankert? Diese Perspektive und damit eine psycholinguistische Herangehensweise wird in dem vorliegenden Buch aufgegriffen. Im Zentrum der Monographie stehen zwei empirisch-experimentelle Untersuchungen mit mehr als hundert erwachsenen Russischsprecher/innen. Das Spektrum der verwendeten Methoden erstreckt sich von der Korpusanalyse über die Arbeit mit Pseudowörtern bis hin zu Kategorisierungsverfahren. Die Ergebnisse der Untersuchungen lassen die Grundzüge einer mentalen Repräsentation des Aspekts erkennen, die am besten mit funktional orientierten Aspekttheorien kongruiert. Nicht nur telische Ereignisverben wie otkryt'pf <> otkryvat'ipf "öffnen", sondern auch atelische Verlaufsverben wie plakat'ipf "weinen" mit ihren po- und za-präfigierten Derivaten werden von den befragten Personen als grammatische Aspektkorrelationen wahrgenommen. Überhaupt gehört das Partnerbildungsverfahren der Präfigierung offenbar ebenso fest zur mentalen Repräsentation des Aspekts wie die Suffigierung, es genießt sogar eine besondere Prominenz. Christina Clasmeier studierte an der Universität Hamburg Ostslavistik, Westslavistik und Psychologie. Seit 2009 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Slavistik / Lotman-Institut der Ruhr-Universität Bochum. Dieses Buch ist die überarbeitete Fassung ihrer im August 2014 eingereichten Dissertation.


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20. Krumbholz, Gertje: Untersuchungen zum Ausdruck des Anfangs im Polnischen. München - Berlin - Leipzig - Washington, D.C., 2015. ISBN 978-3-86688-565-3. Br., 388 S. mit Literaturverz. sowie CD-ROM, 49,80 Euro, (Best.Nr. 7020Bei Kubon & Sagner bestellen)

Dlaczego możemy zacząć czytać, ale nie zacząć znać? Dlaczego możemy zacząć książkę, ale nie możemy zacząć kwiat albo chmurę? Dlaczego możemy za-płakać, ale nie "za-wiedzieć"? Jaka jest różnica między pokochaniem i zakochaniem? Gegenstand dieser Studie ist der Anfang von Handlungen im Polnischen. Sie gibt einen breiten Überblick über die verschiedenen Ausdrucksformen, die im Polnischen zur Verfügung stehen, um den Anfang aktionaler Situationen auszudrücken. Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Varianten: Zunächst geht es um die Präfigierung mit einem Anfangspräfix, wie sie bei zaświecić się ('los-leuchten'), zapłakać ('los-weinen') oder rozdzwonić się ('los-läuten') auftritt. Auch seltenere Fälle und Randerscheinungen werden diskutiert wie Kombinationen mit po- in poznać ('kennenlernen') und Präfigierungen mit nad- in nadgnić ('anfaulen') und nadjeść ('anbeißen'). Der zweite Teil beschäftigt sich mit Kombinationen mit dem Phasenverb zacząć ('anfangen') - auch hier wird ein umfassender Überblick über die reiche Kombinatorik gegeben. So werden neben den typischen Kombinationen mit Infinitiven wie zacząć pisać ('anfangen, zu schreiben') auch weniger typische Fälle wie zacząć być w modzie ('anfangen, in Mode zu sein') sowie Kombinationen mit Substantiven wie zacząć książkę ('ein Buch anfangen') oder zacząć koncert ('ein Konzert anfangen') und Präpositionen wie zacząć od początku ('von Anfang an anfangen') charakterisiert. Vervollständigt wird die Studie durch eine empirische Untersuchung der Verwendungshäufigkeit. Hier wird der Frage nachgegangen, welche der beiden konkurrierenden Formen - präfigiertes Derivat oder Kombination mit dem Phasenverb zacząć ('anfangen') - in der Praxis häufiger verwendet wird. Gertje (Greta) Krumbholz, geb. 1980, studierte in Marburg, Warschau und Hamburg Slavistik und Germanistik. Im Anschluss war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an den Universitäten Hamburg und Mainz tätig. Derzeit arbeitet sie als Redakteurin, ihr thematischer Schwerpunkt liegt auf Gesundheit und Medizin. Dieses Buch ist eine leicht überarbeitete Fassung ihrer 2013 eingereichten Dissertation.


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19. Lazar, Marija: Von Geld und guten Worten: Entwicklung des russischen Geschäftsbriefs als Textsorte. München - Berlin, 2014. ISBN 978-3-86688-459-5. Br., 313 S. mit Literaturverz. sowie CD-ROM, 49,80 Euro, (Best.Nr. 7019Bei Kubon & Sagner bestellen)

Ob heute oder im Mittelalter - Geschäftsbriefe sind so geläufig, dass wir uns das Leben ohne sie kaum vorstellen können. Dieses Buch befasst sich mit der Frage, wie es dazu gekommen ist. Dafür blickt die Autorin auf die Entwicklung der Textsorte "Geschäftsbrief" im Russischen vom Mittelalter bis in die moderne Zeit. Sie vereint die Erkenntnisse der traditionellen russischen Sprachgeschichtsschreibung mit modernen Paradigmen westlicher Textsortenforschung, unter anderem der Prototypentheorie. In diesem Rahmen wird ein Analysemodell angewendet, welches auf den textuellen Strukturen des Geschäftsbriefes, dem soziopragmatischen Rahmen seines Gebrauchs und seinen Bezügen zu anderen Textsorten basiert. Die systematische Beschreibung der Textsorte umfasst den Zeitraum vom 11. bis zum 18. Jh. Der Wandel des Geschäftsbriefes erklärt sich durch sprachinterne und sprachkontaktbedingte Gesichtspunkte sowie die mediale Repräsentation der Textsorte, die auf der Rekonstruktion der Briefschreib- und Beförderungspraktiken beruht. Als Datengrundlage dienen sowohl bereits edierte Texte als auch neue Editionen von Archivmaterialien. Die letzten sind im Rahmen der Forschungsarbeit für diese Monographie entstanden und werden somit zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ziel dieses Buchs ist es, ein Verständnis der russischen Sprachgeschichte als Textsortengeschichte anzuregen und damit einen Beitrag zur Methodendiskussion der soziopragmatisch orientierten diachronen Sprachwissenschaft zu leisten.


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18. Kukla, Julia: Das Verb und sein Abstraktum im Russischen. München - Berlin, 2013. ISBN 978-3-86688-357-4. Br., 278 S. mit Tab. und Bibliogr., sowie CD-ROM, 46,80 Euro, (Best.Nr. 7018Bei Kubon & Sagner bestellen)

Im Fokus der vorliegenden Arbeit steht die Frage, in welchem Ausmaß das motivierende Verb das syntaktische, semantische und teilweise morphologische Verhalten der deverbalen Substantive mit prozessualer Semantik (deverbale Abstrakta) beeinflusst. Ausgehend von der Annahme, dass in der Bedeutungsstruktur der Verben unterschiedliche lexikalische Eigenschaften verankert sind, die ihre aktionale Struktur bestimmen, wird untersucht, ob sie von entsprechenden deverbalen Abstrakta geerbt wird. Eine Reihe von eigens dafür entwickelten Tests deckt die Verbaleigenschaften bei den motivierten Substantiven auf. Mithilfe der lexikographischen Analyse, der Transformationsmethode sowie auf der Grundlage der Tests wird gezeigt, dass die Substantive die aktionale Verbalstruktur tendenziell beibehalten, jedoch hängt der Umfang der geerbten Verbaleigenschaften von dem Typ der aktionalen Gestalt des Verbs ab. Darüber hinaus umfasst die Untersuchung die Kategorien Transitivität, Granularität, Agentivität, Aspekt und Abstraktheitsgrad des Verbs. Diese Kategorien finden einen deutlich geringeren Niederschlag in der Semantik der deverbalen Abstrakta, sind jedoch in ihnen in einer latenten Form präsent, worauf die Ergebnisse der Tests hinweisen. Der zweite Teil der Arbeit ist den Sekundärbedeutungen der deverbalen Abstrakta gewidmet. Es wird nachgewiesen, dass die Verbaleigenschaften den Umfang und die Art der sekundären Lexeme, die von der Grundbedeutung der deverbalen Abstrakta motiviert werden, ebenso beeinflussen.


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17. Lehmann, Volkmar: Linguistik des Russischen. Grundlagen der formal-funktionalen Beschreibung. München - Berlin, 2013. ISBN 978-3-86688-355-0. Geb., 457 S. mit Tab., 46,80 Euro, (Best.Nr. 7017Bei Kubon & Sagner bestellen)

Dieses Buch dient der linguistischen Beschreibung des Russischen. Es gibt einen detaillierten Überblick über die dafür notwendigen grundlegenden Begriffe und die allgemeinen Eigenschaften der Sprache. Die behandelten linguistischen Bereiche umfassen die systemlinguistischen Kategorien von der Lexikologie über die Phonologie und Morphologie bis zur Syntax, die Textlinguistik und die Sozio-, Psycho- und Kontaktlinguistik. Das Buch ist nicht nur eine Einführung, sondern auch ein Studienbuch: Es stellt eine Grundlage für Studierende der Russistik in allen Phasen des Studiums von der Einführung bis zur Examensvorbereitung dar und kann von Lehrenden nicht nur als Basis in linguistischen Einführungen in die Russistik, sondern auch als Einstiegslektüre für thematische Seminare verwendet werden.


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16. Hansen, Björn (Hrsg.): Diachrone Aspekte slavischer Sprachen. München - Berlin, 2012. ISBN 978-3-86688-314-7. Br., 269 S., 34,80 Euro, (Best.Nr. 7016Bei Kubon & Sagner bestellen)

Der Band enthält eine Reihe von aktuellen Studien zur historischen Linguistik der slavischen Sprachen. Im Zentrum stehen dabei die historische Onomastik, textphilologische Fragen sowie aktuelle Arbeiten zu digitalen historischen Korpora. Behandelt werden sowohl Themen zum Russischen, Tschechischen, Altkirchenslavischen und Polnischen als auch zu ausgewählten Turksprachen.


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15. Karl, Katrin Bente: Bilinguale Lexik. München - Berlin, 2012. ISBN 978-3-86688-240-9. Br., 387 S. mit Tab.- und Abbildungsverz. sowie CD-ROM, 49,80 Euro, (Best.Nr. 7015Bei Kubon & Sagner bestellen)

Was ist das Besondere an bilingualer Lexik? Während Entlehnungen und Code-Switching in der bisherigen Forschung breit untersucht wurden, widmet sich die vorliegende Arbeit einem Desiderat und untersucht ausführlich die theoretische und empirische Natur nicht materieller lexikalischer Transfers (u.a. auch bekannt als Calques) bezogen auf die aktuelle Kontaktsituation des Russischen mit dem Deutschen. Im Theorieteil der Arbeit erfolgt eine Abgrenzung möglicher Kontaktphänomene und eine Subklassifizierung der nicht materiellen lexikalischen Transfers in insgesamt fünf Kategorien. Im empirischen Teil werden ein umfangreiches bilinguales Korpus, bestehend aus spontaner mündlicher Kommunikation sowie schriftlicher Sprachproduktion, ausgewertet und Ergebnisse einer computerunterstützt durchgeführten Bewertungsaufgabe präsentiert. Wo in dem einen Teil die realen Vorkommen im Vordergrund stehen, ist es in dem anderen Teil die Bewertung von nicht materiellen lexikalischen Transfers wie otkladyvat' na dlinnuju skamejku 'auf die lange Bank schieben', wobei die Urteile Bilingualer mit denjenigen einer monolingualen Kontrollgruppe verglichen werden.


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14. Менде, Юлия;Борн-Раухенекер, Ева; Брюгеман, Наталья: Вид и акциональность русского глагола: Опыт словаря. München - Berlin, 2011. ISBN 978-3-86688-147-1. Geb., 485 S., 42,80 Euro. (Best.Nr. 7014Bei Kubon & Sagner bestellen)

Задачей настоящей книги "Вид и акциональность русского глагола: Опыт словаря" является лексикографическая имплементация категории вида глагола, с целью на примерах продемонстрировать взаимодействие лексической базы вида и его морфологического и синтаксического контекста. Поэтому сведения о видовых партнерах и их статусе, а также о лексической акциональной функции являются важнейшей информацией в словарной статье.


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13. Brüggemann, Natalia: Aktionale Dauer. Untersuchung zum lexikalischen Dauerpotenzial russischer Verben. München - Berlin, 2010. ISBN 978-3-86688-120-4. Br., 227 S., Literaturverz. mit CD-ROM, 46,80 Euro, (Best.Nr. 7013Bei Kubon & Sagner bestellen)

Wie lange dauert eine vom Verb denotierte Situation, z.B. ein Buch schreiben oder sich hinsetzen? Dass Dauer im Satz nicht nur durch die Argumentumgebung oder durch Adverbialien bestimmt ist, sondern auch von einem jeweils spezifischen Potenzial der lexikalischen Verbbedeutung getragen wird, ist eine zentrale These dieses Buchs. Die Arbeit verfolgt drei Ziele. Das erste Ziel gilt der kategorialen Vollständigkeit. D.h. die funktional-semantische Kategorie aktionale Dauer erhält eine umfassende Beschreibung. Damit wird ein breiter funktionaler Überblick über die Kategorie erreicht. Als zweites Ziel der Untersuchung ist die Ermittlung des lexikalischen Dauerpotenzials zu nennen. Ihr drittes Ziel besteht in der empirischen Absicherung des theoretischen Hintergrunds. Die Untersuchung basiert einerseits auf einem heterogenen Verbmaterial - es wurden 12 verschiedene Lexemtypen zur Untersuchung herangezogen - und andererseits auf einer umfangreichen Datenmenge - es wurden 9800 Vorkommen (Probandenentscheidungen), bezogen auf die 12 Lexemtypen, ausgewertet.


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12. Gattnar, Anja: Beschreibungen russischer Kopfgesten und deren Bedeutung für die Lexikographie des modernen Russischen. München - Berlin, 2010. ISBN 978-3-86688-108-2. Br., 277 S., Bibliogr., 34,80 Euro, (Best.Nr. 7012Bei Kubon & Sagner bestellen)

In dieser deskriptiven Arbeit wird das Phänomen der nonverbalen Kommunikation am Beispiel russischer Kopfgesten untersucht, die verbal durch Somatismen wiedergegeben werden. Das Ziel besteht in der linguistischen Beschreibung russischer somatischer Wendungen, die Kopfgesten wiedergeben. Methodisch werden mehrere Bereiche der Sprachwissenschaft miteinander verbunden. Dazu gehören Ansätze aus der Semiotik, die Phraseologie sowie die Lexikographie. Darüber hinaus decken pragmatische Fragestellungen die Gebrauchsbedingungen der Somatismen auf und nehmen damit Einfluss auf die semantische Beschreibung des jeweiligen Ausdrucks. Die Datengrundlage bilden elektronisch verfügbare, literarische Texte der modernen russischen Sprache, z.B. russische Kriminalromane u.a. Anja Gattnar promovierte mit dieser Arbeit an der Universität Tübingen.


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11. Birzer, Sandra: Русское деепричастие. Процессы грамматикализации и лексикализации. München - Berlin, 2010. ISBN 978-3-86688-107-5. Br., 284 S., Sachreg., Bibliogr., 34,80 Euro. (Best.Nr. 7011Bei Kubon & Sagner bestellen)

В настоящей работе рассматриваются становление грамматической категории деепричастия, а также переход единичных деепричастных форм в разряды наречий и предлогов с точки зрения теории грамматикализации. Особое внимание уделяется различиям и сходствам, которые проявляют процессы грамматикализации и лексикализации. Впервые применяется инструментарий Московской семантической школы к описанию семантических изменений, имеющих место в обоих процессах. Сандра Бирцер училась в Регенсбурге и Санкт-Петербурге, окончила магистратуру по русскому и английскому языкам в 2005 году. В 2008 году защитила кандидатскую диссертацию (Dr. phil.) по славянской филологии, которая легла в основу настоящей работы.


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10. Dieser, Elena: Genuserwerb im Russischen und Deutschen. Korpusgestützte Studie zu ein- und zweisprachigen Kindern und Erwachsenen. München - Berlin, 2009. ISBN 978-3-87690-920-2. Br., 356 S., m. Tab., 39,80 Euro, (Best.Nr. 7010Bei Kubon & Sagner bestellen)

Die vorliegende Monografie ist eine empirische Studie zum Erwerb der Kategorie Genus im Russischen und Deutschen. Der Hauptfokus der Analyse liegt auf der Entwicklung bei bilingualen russisch-deutschsprachigen Kindern. Ihr Genuserwerb wird mit demjenigen verschiedener anderer Lernergruppen verglichen: dem Genuserwerb monolinguale Kinder beider Sprachen, erwachsener Lerner des Deutschen und des Russischen mit jeweils Russisch bzw. Deutsch als Erstsprache sowie weiterer kindlicher und erwachsener Lerner einer der beiden Sprachen mit Englisch, Japanisch, Chinesisch oder Türkisch als Erstsprache. Auf dieser Grundlage werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Erwerb des Genus im Russischen und Deutschen bei verschiedenen Erwerbstypen analysiert. Darüber hinaus wird punktuell die Entwicklung der Kategorien Belebtheit, Kasus, Numerus und Definitheit untersucht, die sich vom Genuserwerb nicht vollständig trennen lassen; skizzenhaft wird darüber hinaus auf die lexikalische und syntaktische Entwicklung zweisprachiger Kinder eingegangen.


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9. Brehmer, Bernhard: Höflichkeit zwischen Konvention und Kreativität. München - Berlin, 2009. ISBN 978-3-87690-919-6. Br., m. Tab., Literaturverz., 549 S., 48,00 Euro, (Best.Nr. 7009Bei Kubon & Sagner bestellen)

Die Monografie bietet eine umfassende Beschreibung der Sprechhandlung Danken, die eng mit Höflichkeit assoziiert wird. Ausgehend von den theoretischen und methodologischen Grundlagen der linguistischen Höflichkeitsforschung wird das Inventar an expliziten und impliziten Ausdrucksmitteln dieses Sprechakts im Russischen sowie die Verfahren ihrer verbalen und nonverbalen Modifikation vorgestellt. Darüber hinaus wird die Frage behandelt, wie außersprachliche Variablen die konkrete Ausgestaltung des Dankes beeinflussen und welche kulturspezifischen Besonderheiten das russische Dankverhalten aufweist. Alle Fragen werden auf der Grundlage umfangreicher sprachlicher Daten bearbeitet, die aus elektronischen Korpora, Sprecherbefragungen und der Observation spontaner Dankesbekundungen gewonnen wurden. Somit thematisiert die Arbeit auch die Frage nach dem Einfluss des Datentyps auf die Ergebnisse sprachwissenschaftlicher Untersuchungen und liefert dadurch einen wichtigen Beitrag zur Methodendiskussion in der linguistischen Pragmatik.


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8. SLODOWICZ, Szymon: Control in Polish Complement Clauses. München, 2008. ISBN 978-3-87690-918-9. Br., 219 S., 32,00 Euro, (Best.Nr. 7008Bei Kubon & Sagner bestellen)

This book presents an analysis of complement control in Polish. It provides substantial new insights on the phenomenon of obligatory co-reference by considering a wider range of constructions than previous studies. The investigation of different types of complement clauses leads to the conclusion that control, depending on the type of construction, can be explained lexically or syntactically. Arguments for syntactic or lexical motivation of control follow from the examination of the arguments involved in the control relation, i.e. the controller and the controllee. In addition, the present study looks in detail at how control constructions relate to other similar constructions. It considers the issues of clause union and the distinction between control and raising verbs. On the author: Szymon Słodowicz received his PhD in Linguistics from the Christian-Albrechts University Kiel. His interests include syntax and morphology of Polish.


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7. LEHMANN, Volkmar (red.): Glagol'nyj vid i leksikografija. Semantika i struktura slavjanskogo vida IV. München, 2006. ISBN 9783876909172. Br., 445 S., 42,00 Euro, (Best.Nr. 7007Bei Kubon & Sagner bestellen)

V sbornike sobrany doklady, pročitannye na meždunarodnoj konferencii "Vid v slavjanskich jazykach i slavističeskaja leksikografija". Doklady svidetel'stvujut o sostojanii aspektologii slavjanskich jazykov, preimuščestvenno russkogo jazyka. Osoboe vnimanie udeljaetsja leksikografii vida, a takže takim voprosam kak: traktovka vida v slovare, kategorija vida i govorjaščee lico, vid glagola v infinitive, perceptivnost' i aspektual'no-temporal'nyj kompleks, glagoly s ob'ektom mery v russkom jazyke, dvuvidovye glagoly i drugie. Stat'i napisany takimi avtorami, kak T. Anstatt, Ju. D. Apresjan, A. Barentsen, A. V. Bondarko, W. Breu, B. Wiemer, M. Guiraud-Weber, I. Mikaeljan, A. Zaliznjak, A. Šmelev, G. Zolotova, W. Klimonow, V. Lehmann, H.R. Mehlig, E. Padučeva, Ju. Pupynin, J. Stawnicka, H. Tommola, V. Chrakovskij, M. Čertkova, H. Schlegel.


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6. HANSEN, Björn; KARLÍK, Petr (eds.): Modality in Slavonic Languages. New Perspectives. München, 2005. ISBN 978-3-87690-916-5. Hardcover, 388 pp., 52,00 Euro, (Best.Nr. 7006Bei Kubon & Sagner bestellen)

This collection of new writing on modality in Slavonic languages aims at integrating recent advances in General and Slavonic linguistics. Modality comprises expressions of possibility, necessity and volition and due to its location at the interface of semantics, logic, syntax and pragmatics occupies a pivotal position in many fields of linguistic research. The book's twenty four chapters reflect the breadth and diversity of current research in General and Slavonic linguistics. The book is diveded into sections dealing with semantic, areal, diachronic, pragmatic and also cultural aspects of modality in Slavonic and other languages. One important question addressed is the correlation between modality and neighbouring functional domains such as evidentiality and irreality. Another important focus is on questions of language change and language contact. The book exemplifies work in all Slavonic languages; in addition, it contains data from a couple of other European and non-European languages.


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5. BARTNICKA, B.; HANSEN, B.; KLEMM,W., et al.: Grammatik des Polnischen. Zum Druck vorbereitet von Björn Hansen und Paweł Karnowski. München, 2004. ISBN 9783876908458. Geb., 620 S. mit Literaturverzeichnis und Index., 58,00 Euro, (Best.Nr. 7005HCBei Kubon & Sagner bestellen)

Hardcover-Ausgabe. Das vorliegende Handbuch enthält eine umfassende Beschreibung der Strukturen der modernen polnischen Standardsprache und richtet sich an Lernende des Polnischen als Fremdsprache, insbesondere an Studierende der Polnischen Philologie. Es bietet die wichtigsten Informationen über die Strukturen des polnischen Sprachsystems und kann somit als Nachschlagewerk verwendet werden. Das Buch erfasst in übersichtlicher Weise die Laut-, Wort- und Satzstrukturen der polnischen Sprache, wobei die Funktionen im Vordergrund stehen. Es enthält detaillierte Angaben zum Gebrauch der einzelnen Formen; d.h. der/die Lernende kann sich darüber informieren, in welchen Kontexten welche Form die richtige ist. Diese Angaben zur funktionalen Seite, die Nichtmuttersprachlern eine zentrale Hilfestellung bei der Produktion eigener polnischer Texte leisten, heben das vorliegende Werk von anderen Beschreibungen der polnischen Grammatik ab. Die Grammatik ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Polonistinnen und Polonisten aus den Universitäten in Warschau, Hamburg und Regensburg. (Bestellnummer der Paperback-Studienausgabe: 7005pb, EUR 32,--).


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5. BARTNICKA, B.; HANSEN, B.; KLEMM,W., et al.: Grammatik des Polnischen. Zum Druck vorbereitet von Björn Hansen und Paweł Karnowski. München, 2004. ISBN 9783876908465. Br., 620 S. mit Literaturverzeichnis und Index., 32,00 Euro, (Best.Nr. 7005PBBei Kubon & Sagner bestellen)

Studienausgabe (Paperback). Das vorliegende Handbuch enthält eine umfassende Beschreibung der Strukturen der modernen polnischen Standardsprache und richtet sich an Lernende des Polnischen als Fremdsprache, insbesondere an Studierende der Polnischen Philologie. Es bietet die wichtigsten Informationen über die Strukturen des polnischen Sprachsystems und kann somit als Nachschlagewerk verwendet werden. Das Buch erfasst in übersichtlicher Weise die Laut-, Wort- und Satzstrukturen der polnischen Sprache, wobei die Funktionen im Vordergrund stehen. Es enthält detaillierte Angaben zum Gebrauch der einzelnen Formen; d.h. der/die Lernende kann sich darüber informieren, in welchen Kontexten welche Form die richtige ist. Diese Angaben zur funktionalen Seite, die Nichtmuttersprachlern eine zentrale Hilfestellung bei der Produktion eigener polnischer Texte leisten, heben das vorliegende Werk von anderen Beschreibungen der polnischen Grammatik ab. Die Grammatik ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Polonistinnen und Polonisten aus den Universitäten in Warschau, Hamburg und Regensburg. (Bestellnummer der gebundenen Ausgabe: 7005hc, EUR 58,00)


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4. Berger, Tilman; Gutschmidt, Karl (Hrsg.): Funktionale Beschreibung slavischer Sprachen. Beiträge zum XIII. Internationalen Slavistenkongress in Ljubljana. München, 2003. ISBN 978-3-87690-844-1. Geb., 211 S., 38,00 Euro, (Best.Nr. 7004Bei Kubon & Sagner bestellen)

Der Sammelband umfasst zehn Beiträge zum XIII. Internationalen Slavistenkongress in Ljubljana 2003 von T. Anstatt, T. Berger, W. Breu, J. Gvozdanovic, B. Hansen, S. Kordic, V. Lehmann, V. Mokienko, D. Rytel-Kuc und K. Steinke, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Aktionale Interaktion im Russischen, Europäisierung des russischen Höflichkeitssystems, Verbalaspekt im Moliseslavischen, Institutionalisierung neuer Normierungen im Slavischen, Grammaticalization of Modals in Slavonic, System der Lokaladverbien, Grammatische Derivation, Intertexteme und Text in slavischen Sprachen, Analytische Konstruktionen im Polnischen und Tschechischen, Typologie der sprachlichen Vitalität slavischer Minderheiten.


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3. Lehmann, Volker; Udolph, Ludger (Hrsg.): Normen, Namen und Tendenzen in der Slavia. Festschrift für Karl Gutschmidt zum 65. Geburtstag. München, 2004. ISBN 978-3-87690-808-3. Geb., 553 S., 68,00 Euro, (Best.Nr. 7003Bei Kubon & Sagner bestellen)

Die Vielfalt der linguistischen Themen dieser Festschrift für Professor Dr. Dr. h.c. Karl Gutschmidt spiegelt die Vielfalt seiner Arbeit, Interessen, Anstöße, wissenschaftlichen Freundschaften wider. Dabei geht es um slavische Sprachen, um literarische Texte in diesen Sprachen und um sprachübergreifende Fragen. Im Zentrum stehen die Themengebiete der sprachlichen Situationen und die Literatursprachen in der Slavia, der Onomastik und der aktuellen Tendenzen ihrer Entwicklung. Behandelt werden Gegenstände aus der Sprach- und der Literaturwissenschaft u.a. des Bulgarischen, Kaschubischen, Polnischen, Russischen, Tschechischen, Serbischen / Kroatischen, Slovakischen, Sorbischen, Weißrussischen sowie Beziehungen zwischen slavischen und nichtslavischen Sprachen.


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2. Hansen, Björn: Das slavische Modalauxiliar. Semantik und Grammatikalisierung im Russischen, Polnischen, Serbisch/Kroatischen und Altkirchenslavischen. München, 2001. ISBN 978-3-87690-807-6. Geb., 452 S., m. Abb. u. Wortindex., 32,00 Euro, (Best.Nr. 7002Bei Kubon & Sagner bestellen)

Die Monografie beschäftigt sich mit den zentralen Ausdrücken der Möglichkeit, Notwendigkeit und des Wollens. Es wird gezeigt, dass die untersuchten slavischen Sprachen Polnisch, Russisch, Serbisch/Kroatisch und Altkirchenslavisch eine besondere Kategorie von grammatikalisierten Ausdrucksmitteln aufweisen: die Modalauxiliare. Diese werden hier in Anlehnung an die Moskauer Semantische Schule in lexikografischen Kurzporträts beschrieben. Darüber hinaus untersucht der Autor die historische Entwicklung dieser Elemente im Rahmen der Grammatikalisierungstheorie. Während sich die slavistische Forschung bislang auf Einzelaspekte konzentriert hat, liegt somit eine umfassende Studie vor, die gleichermaßen Semantik und Syntax, Synchronie und Diachronie berücksichtigt und zugleich übereinzelsprachlich orientiert ist.


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1. Born-Rauchenecker, Eva: Temporale Verbsemantik und Kohärenz im Russischen. München, 2001. ISBN 978-3-87690-806-9. Geb., 354 S., m. CD-ROM., 30,00 Euro, (Best.Nr. 7001Bei Kubon & Sagner bestellen)

Was übernimmt im Text die Funktion, zeitliche Ordnung - etwa die Reihenfolge der Ereignisse in einer Erzählung - anzuzeigen? Die bisherige Forschung sucht gerade beim narrativen Text die Antwort in lexikalischen Einheiten wie den Temporaladverbien oder temporalen Konjunktionen. Hier wird gezeigt, dass die Semantik der Verben eine entscheidende Rolle spielt. In dieser Monografie werden auf einer umfangreichen empirischen Grundlage und anhand genauer Beschreibungen von Verbbedeutungen die lexikalischen Faktoren untersucht, die das Verstehen zeitlicher Zusammenhänge im Text bestimmen. Der Band enthält eine CD-ROM mit dem Text des Buches, erweitert um das Textkorpus und die analysierten Verben. Vorangestellt ist ein ausführlicher Bericht über die Forschung zu Temporalität und Kohärenz.



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