Aktuelle Neuerscheinungen 2015

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Bielfeldt, Sigrun: Dmitrij Tschižewskij und Ludolf Müller erinnernd: Abendland, Morgenland. München - Berlin - Leipzig - Washington, D.C., 2015. ISBN 978-3-86688-482-3. Br., 295 S. mit farb. Abb., 30,00 Euro, (Best.Nr. 2099Bei Kubon & Sagner bestellen)

Je ausschließlicher sich die deutsche Kultur in jüngster Zeit als eine westeurpäische begreift, desto größer die Bedeutung der slavischen Literaturen und Philologien. So ist es an der Zeit, sich zweier "Urväter" der bundesrepublikanischen Slavistik zu erinnern. Dmitrij Tschižewskij, Ukrainer und Russe, mußte seine Heimat kurz nach der Revolution verlassen und hat die Welt der Gegenstände, die er lehrte, nicht mehr wiedergesehen. Der junge Ludolf Müller, im Halleschen Vorkriegsdeutschland einer der ersten Schüler des emigranten Tschižewskij, faßte eine unerschüttliche Zuneigung zu allem Russischen. Gerade als deutscher Soldat auf russischer Erde ist er dieser Liebe treu geblieben. Bundesrepublikanische Schüler beschritten einen kritischen Weg insofern, als sie nach dem Fall des eisernen Vorhangs mit Tschižewskijs stupendem Wissen durch die Kulturen des Westens und Ostens eilten, vielem begegneten, vieles auswählten oder auch verwarfen. Schließlich durfte man einfach nur schauen: Kiev zum Beispiel, die Wiege ostslavischen Christentums. Oder Poltava, einen Kulminationspunkt ukrainisch-russischer Geschichte. So vereint dieser Band oftmals sehr persönliche Dokumente des Schaffens zweier bedeutender Gelehrter mit Erinnerungen, Reflexionen und Beobachtungen der Autorin.

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Bielfeldt, Sigrun: Dmitrij Tschižewskij und Ludolf Müller erinnernd: Abendland, Morgenland. München - Berlin - Leipzig - Washington, D.C., 2015. ISBN 978-3-86688-483-0. eBook (PDF), 295 S. mit farb. Abb., 20,00 Euro, (Best.Nr. 2099EBei Kubon & Sagner bestellen)

Je ausschließlicher sich die deutsche Kultur in jüngster Zeit als eine westeurpäische begreift, desto größer die Bedeutung der slavischen Literaturen und Philologien. So ist es an der Zeit, sich zweier "Urväter" der bundesrepublikanischen Slavistik zu erinnern. Dmitrij Tschižewskij, Ukrainer und Russe, mußte seine Heimat kurz nach der Revolution verlassen und hat die Welt der Gegenstände, die er lehrte, nicht mehr wiedergesehen. Der junge Ludolf Müller, im Halleschen Vorkriegsdeutschland einer der ersten Schüler des emigranten Tschižewskij, faßte eine unerschüttliche Zuneigung zu allem Russischen. Gerade als deutscher Soldat auf russischer Erde ist er dieser Liebe treu geblieben. Bundesrepublikanische Schüler beschritten einen kritischen Weg insofern, als sie nach dem Fall des eisernen Vorhangs mit Tschižewskijs stupendem Wissen durch die Kulturen des Westens und Ostens eilten, vielem begegneten, vieles auswählten oder auch verwarfen. Schließlich durfte man einfach nur schauen: Kiev zum Beispiel, die Wiege ostslavischen Christentums. Oder Poltava, einen Kulminationspunkt ukrainisch-russischer Geschichte. So vereint dieser Band oftmals sehr persönliche Dokumente des Schaffens zweier bedeutender Gelehrter mit Erinnerungen, Reflexionen und Beobachtungen der Autorin.

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Kuße, Holger; Kosourová, Hana (Hrsg.): Die tschechische Bibel. Ihre Bedeutung in der Sprach- und Kulturgeschichte. Beiträge zum 7. Bohemicum Dresdense 25. Oktober 2013 München - Berlin, 2015. ISBN 978-3-86688-543-1. eBook (PDF), 196 S., 18,00 Euro, (Best.Nr. 3182EBei Kubon & Sagner bestellen)

Das Jubiläum der 1613 erschienen dritten Auflage der Kralitzer Bibel (Kralická bible) war der Anlass für eine Tagung zur Rolle der tschechischen Bibelübersetzungen in der tschechischen Sprach- und Kulturgeschichte, die als 7. Bohemicum Dresdense im November 2013 vom Institut für Slavistik der TU Dresden und der Brücke/Most-Stiftung in Dresden veranstaltet wurde. Der Band enthält Beiträge der Tagung und weitere für ihn verfasste Artikel: Hans Rothe: Biblia Slavica; Helmut Keipert: Tschechische Bibel(n) und Tschechisch-Grammatik (aus slavistischer Sicht); Milada Homolková: Staročeské překlady bible - trvalý badatelský úkol; Kateřina Voleková: Recepce staročeského biblického překladu v husitské době; Tat'ána Vykypělová: Über den Bedarf einer Untersuchung der Melantrich-Bibel - der Bibel des tschechischen Utraquismus; Robert Dittmann: K tzv. synonymům v Bibli kralické šestidílné; Thomas Daiber: Translation, Plagiat, implizierter Übersetzer. Eine Anmerkung anlässlich der heutigen Kralitzer Bibelübersetzung; Ludger Udolph: Die katholische St. Wenzels-Bibel; Robert Hammel: Die slovakische Kamaldulenser-Bibel und ihre Beziehungen zu tschechischen Bibelübersetzungen; Eva Maria Hrdinová: Biblický překlad a překlad liturgický - v translatologickém kontextu (na příkladu moderních českých překladů východní Chrysostomovy liturgie); Jan Sokol: Die Tschechische Ökumenische Übersetzung - Fragen und Antworten; Bettina Adler: Die "Bible, překlad 21. století"; Anne Hultsch: Die Bible 21 und ihr Marketing.

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Deutsch-serbische kontrastive Grammatik. Teil III. Verb und Verbalkomplex. Von Milivoj Alanović, Ulrich Engel, Branislav Ivanović, Sanja Ninković herausgeben von Ulrich Engel. München - Berlin, 2014. ISBN 978-3-86688-472-4. eBook (PDF), 152 S., 22,00 Euro, (Best.Nr. 4033-3EBei Kubon & Sagner bestellen) Leseprobe

Im vorliegenden Band geht es um die Eigenschaften, die dem Verb an sich zukommen, also um seine Veränderlichkeit nach Person und Numerus, um seine Finitformen - darunter auch alles, was in den meisten Grammatiken "Tempus" genannt wird -, um seine Passivierbarkeit usw. Es wird gezeigt, wie sich die Finitkategorien in beiden Sprachen unterscheiden. So verwendet das Serbische keine Konjunktive, sondern muss, was der deutsche Konjunktiv aussagt, mit anderen Mitteln umschreiben. Das Deutsche besitzt keinen Aorist oder dergleichen. Einer der Hauptunterschiede zwischen den verbalen Kategorien besteht im Aspekt, den nur das Serbische kennt; diese Besonderheit wird im Kapitel 4 beschrieben. Der Band wurde von Germanisten und Serbisten erarbeitet. Er soll beim Spracherwerb eingesetzt werden; daher wendet er sich an Lehrer und Lerner in gleicher Weise. (Dieser Band als Buch: 4033-3)

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Hlavac, Jim; Friedman, Victor (Hrsg.): On Macedonian Matters: from the Partition and Annexation of Macedonia in 1913 to the Present. A Collection of Essays on Language, Culture and History. München - Berlin, 2015. ISBN 978-3-86688-535-6. eBook (PDF), 419 S. mit Abb., 34,00 Euro, (Best.Nr. 6027EBei Kubon & Sagner bestellen) Leseprobe

Since the fall of communism in 1989, cross-border co-operation between neighbouring states has become a feature of the 'common European home' project. A prominent exception to this trend is Macedonia which today is still subjected to blockade politics and the absence of respect and recognition for Macedonian language, nationality and ethnicity. As a part of Europe under the control of the Ottomans until 1912, Macedonia was less captured by the allure of national romanticism than other areas of Europe, and an embryonic notion of multi-national statehood appeared there. This notion was based on local and regional practices that encompassed groups with different linguistic, cultural and religious heritages rather than being based exclusively on ethnic or religious affiliations. Such a conception of 'nation' ­ which could perhaps provide an aspirational model for many post-industrial, multi-cultural societies in Western Europe in the 21st century ­ was suppressed by the 19th-century nationalism that still characterises much of European politics. This multi-disciplinary book of 15 papers features contributions from historians, political analysts, social theorists, linguists, educationalists and legal specialists tracing the consequences of the Balkan Wars (1912-1913) and the partition of Macedonia on the social, cultural and linguistic landscape of this region. (Dieser Band als Buch: 6027)

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Goes, Gudrun (Hrsg.): Wer wagt es, solche Fragen vorzulegen? Dostojewskijs Weltanschauung München - Berlin, 2015. ISBN 978-3-86688-492-2. Br., 236 S., 20,00 Euro, (Best.Nr. 8065Bei Kubon & Sagner bestellen)

Aus dem Inhalt: Goes, Gudrun: Vorwort; Goldt, Rainer: F. M. Dostojewskij als Denker - Vermächtnis oder Verhängnis? Versuch einer Einführung; Schulz, Christiane: Reflektierte Existenz und indirekte Mitteilung. Anmerkungen zu Dostojewskij und Kierkegaard; Morillas, Jordi: Zu einer Philosophie des Menschen. Schopenhauer, Nietzsche und Dostojewskij; Pfeuffer, Silvio: Dostojewskij und die Aporie eines christlichen Gebots - Verantwortung in "Brüder Karamasov"; Stellino, Paolo: Crossing the Line: Dostoevsky and Nietzsche on Moral Permissibility; Thomä, Dieter: Kristall und Chaos, Boden und Fluss. Dostojewskij und Wittgenstein; Kuße, Holger: Dostojewskij und die Sprache des Bösen; Wutsdorff, Irina: Sagbares und Unsagbares. Zur Gestaltung der Grenzen des Textes bei Dostojewskij; Christophersen, Alf: Paul Tillich und der Kultur- und Religionsphilosoph Fedor Stepun. Ein Dialog im Zeichen von Bolschewismus und Nationalsozialismus; Heithus, Clemens: Deutsche Dostojewskij-Bibliographie 2012 und 2013; Morillas, Jordi: Konferenzbericht; Goes, Gudrun; Schünemann, Daniel: Rezensionen.

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Reuther, Tilmann (Hrsg.): Slavistische Linguistik 2012. Referate des XXXVIII. Konstanzer Slavistischen Arbeitstreffens in Tainach/Tinje, 11.-14. September 2012 Und weitere linguistische Beiträge. München Berlin Wien, 2015. ISBN 978-3-86688-533-2. eBook (PDF), 282 S. mit farb. Abb., 22,00 Euro, (Best.Nr. 7072EBei Kubon & Sagner bestellen)

Der Band bringt einige Beiträge des 38. Konstanzer Slavistischen Arbeitstreffens in Tainach/Tinje (Sept. 2012): W. Breu, Zahlen im totalen Sprachkontakt: Das komplexe System der Numeralia im Moliseslavischen; S. Del Gaudio, Ukrainisch-weißrussische Übergangsdialekte im nordwestlichen Gebiet der Region Černihiv; H.R. Mehlig, Nicht-zählbare Kollektiva im verbalen Bereich zu konativen Prädikationen des Typs My pootkryvali, pootkryvali butylku, no tak i ne otkryli; I. Mendoza, Verhinderte Grammatikalisierung? Zur Diachronie von Resultativkonstruktionen mit mieć "haben" im Polnischen; D. Weiss, Parlamentsdebatten in der russischen Gosduma: Originalton vs. Transkript. Die weiteren durchwegs linguistischen Beiträge sind: S. Kempgen, Die kirchenslawischen Inschriften im St.Veitsdom auf der Prager Burg; J. Raecke, Wortbildung als Maskenbildnerin für Texte; D. Romic, Stereotype und nicht-stereotype sekundäre Bedeutungen von Nationen, Ländern und Ethnien im Bosnischen, Kroatischen, Serbischen; D. Scheller-Boltz, Konfixkomposita im Polnischen aus pragmatischer und soziolinguistischer Sicht. Dazu kommen zwei Rezensionen: M: Lewandowski, The language of football: an English-Polish contrastive study (W. Stadler); D: Burkhart, Hautgedächtnis (E. Binder).


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