Aktuelle Neuerscheinungen 2016

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Kocyba, Piotr: Sprachenkampf, Sprachkontakt und Sprachstatus. Polnische Perspektiven auf das Idiom der Oberschlesier. München - Berlin - Leipzig - Washington/D.C., Verlag Otto Sagner 2015. ISBN 978-3-86688-563-9. Br., 304 S., Zsfassung, Litverz., 36,00 Euro, (Best.Nr. 3184Bei Kubon & Sagner bestellen)

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Эркер, Аксана; Структурные черты смешанных белорусских говоров на балто-славянском пограничье. Leipzig, 2015. ISBN 978-3-86688-569-1., Br., 279 S. m. Tab., 34,80 EUR. (Best.Nr. 7022Bei Kubon & Sagner bestellen, eBook (PDF)Bei Kubon & Sagner bestellen)

Предметом исследования в представленной работе являются смешанные белорусские говоры на балто-славянском пограничье, локализованные по обе стороны белорусской государственной границы с Литвой и Латгалией (юго-восточной Латвией). Данные области образуют балто-славянскую контактную зону (БСКЗ), расположенную на юго-востоке более обширной территории Circum Baltic Area. Основополагающей целью исследования является описание структурных черт, присущих смешанным белорусским говорам Браславского и Лидского районов на территории Белоруссии. Задача такого анализа состоит в выработке комплексных структурных характеристик для каждого из вышеназванных региональных вариантов, сопоставление их между собой, а также рассмотрение их как с точки зрения контактирующих в БСКЗ говоров и языков, так и на уровне более обширных ареалов. При этом особое внимание уделяется исследованию конвергентных черт и факторов их возникновения. Включение квантитативных методов в дополнение к описательному анализу служит в представленной работе математическому обоснованию меры близости между исследуемыми говорами Браславского и Лидского районов, а также установлению общности между названными говорами и другими говорами и языками БСКЗ и более обширных, в первую очередь восточнославянских, ареалов. Аксана Эркер окончила отделение славистики, германистики и итальянистики в университете Констанца. В 2014 году в университете Майнца автор защитила кандидатскую диссертацию, которая является основой данной книги.

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Эркер, Аксана; Структурные черты смешанных белорусских говоров на балто-славянском пограничье. Leipzig, Biblion Media 2015. ISBN . eBook (PDF) 351 S. mit Tab. und Abb. in russ. Spr., 24,80 Euro. (Best.Nr. 7022EBei Kubon & Sagner bestellen)

Предметом исследования в представленной работе являются смешанные белорусские говоры на балто-славянском пограничье, локализованные по обе стороны белорусской государственной границы с Литвой и Латгалией (юго-восточной Латвией). Данные области образуют балто-славянскую контактную зону (БСКЗ), расположенную на юго-востоке более обширной территории Circum Baltic Area. Основополагающей целью исследования является описание структурных черт, присущих смешанным белорусским говорам Браславского и Лидского районов на территории Белоруссии. Задача такого анализа состоит в выработке комплексных структурных характеристик для каждого из вышеназванных региональных вариантов, сопоставление их между собой, а также рассмотрение их как с точки зрения контактирующих в БСКЗ говоров и языков, так и на уровне более обширных ареалов. При этом особое внимание уделяется исследованию конвергентных черт и факторов их возникновения. Включение квантитативных методов в дополнение к описательному анализу служит в представленной работе математическому обоснованию меры близости между исследуемыми говорами Браславского и Лидского районов, а также установлению общности между названными говорами и другими говорами и языками БСКЗ и более обширных, в первую очередь восточнославянских, ареалов. Аксана Эркер окончила отделение славистики, германистики и итальянистики в университете Констанца. В 2014 году в университете Майнца автор защитила кандидатскую диссертацию, которая является основой данной книги.

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Martin, Erik; Schahadat, Schamma; Wutsdorff, Irina: Eine andere Moderne? Diskursverflechtungen in der russischen Kultur. (Literatur und Philosophie III) Leipzig, Wien, Biblion Media 2016. ISBN 0258-6819. Br., 304 S. m. Abb., 34,00 Euro, (Best.Nr. 7076Bei Kubon & Sagner bestellen)

Für das russische Kultursystem wird immer wieder die Tendenz hervorgehoben, kulturelle Selbstreflexion vorrangig im Medium der Literatur zu betreiben. Besonders prägnant zeigt sich der vielfach konstatierte Literaturzentrismus etwa in den klassischen Romanen des Realismus, die ein breites Spektrum an Fragen religions- und moral- sowie gesellschafts- und geschichtsphilosophischer bis hin zu wissenschafts- und erkenntniskritischer Art verhandeln. Andererseits benutzt der philosophische Diskurs oftmals literarische Formen und Genres (so bei Odoevskij oder Rozanov) oder nimmt literarische und ästhetische Probleme als Ausgangspunkt für seine Überlegungen auf (wie bei Bachtin oder Berdjaev). Die Beobachtung, dass Philosophie und Literatur in der russischen Kultur besonders eng miteinander verschränkt sind, erfolgt allerdings vor dem Hintergrund eines (westlichen) Kulturverständnisses, in dem die einzelnen Diskurse stärker ausdifferenziert und deutlicher voneinander getrennt sind. Da der Beginn für die Trennung der einzelnen Diskurse meist im Zeitalter der Aufklärung - dem Anfang der Makroepoche Moderne - festgemacht wird, ist mit der Vermischung von Literatur und Philosophie oftmals der Verdacht auf eine diskursive Rückständigkeit der russischen Kultur verbunden.


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Boeckh, Katrin; Turij, Oleh (Hrsg.): Religiöse Pluralität als Faktor des Politischen in der Ukraine. München - Berlin - Leipzig - Washington/D.C., Biblion Media 2015. ISBN 978-3-86688-505-9. eBook (PDF), 475 S. mit Tab., 24,80 Euro, (Best.Nr. 9101EBei Kubon & Sagner bestellen)

In Belarus regiert seit 1991 ununterbrochen ein einziger Staatspräsident, in Russland teilt sich diese Position im selben Zeitraum auf drei Männer auf. Im Unterschied dazu bekleideten in der Ukraine insgesamt sechs Personen aus unterschiedlichen Parteien dieses Amt. Dazu hat das Land seither zwei "Revolutionen" erlebt, die auf zivilgesellschaftlichen Bewegungen aufbauten: die Orangene Revoulution 2004/05 und den Euro-Majdan 2013/14. Was unterscheidet also die Ukraine von anderen Staaten? Das Buch gibt eine mögliche Antwort, indem es die lebendige religiöse Pluralität in der Ukraine hervorhebt, die zu Beginn der 1990er Jahre nach der langen sowjetischen Religionsrepression wieder auflebte. 19 Autoren aus der Ukraine, aus Russland und aus Deutschland gehen diesem einzigartigen Zug des öffentlichen Lebens in der Ukraine aus historischer, soziologischer und ökonomischer Perspektive auf den Grund. Eine ihrer Schlussfolgerungen besteht darin, dass diese Mehrstimmigkeit an Glaubensdenominationen die öffentliche Diskussion im Land und den Prozess der Demokratisierung wesentlich stützt.


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Kempgen, Sebastian: Kirchen und Klöster Moskaus. Ein landeskundliches Handbuch. (= Sagners Slavistische Sammlung, Bd. 21). Leipzig, Biblion Media 2015. ISBN 978-3-86688-587-5. eBook (PDF), 698,100 S., Abb., Zeichn., (Best.Nr. 4021EBei Kubon & Sagner bestellen)

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Clasmeier, Christina: Die mentale Repräsentation von Aspektpartnerschaften russischer Verben. Leipzig, Biblion Media 2015. ISBN 978-3-86688-568-4. eBook (PDF), 351 S. mit Tab. und Abb., 29,80 Euro, (Best.Nr. 7021EBei Kubon & Sagner bestellen)

Kaum eine sprachliche Struktur des Russischen wird so kontrovers diskutiert wie der Verbalaspekt: Welche Verben können Aspektkorrelationen bilden? Was gilt als Aspektpaar? Zu diesen und anderen Fragen geben Aspektolog/innen eine Vielzahl verschiedener Antworten. Aber wie ist die komplexe Kategorie in den Köpfen der Russischsprecher/innen selbst verankert? Diese Perspektive und damit eine psycholinguistische Herangehensweise wird in dem vorliegenden Buch aufgegriffen. Im Zentrum der Monographie stehen zwei empirisch-experimentelle Untersuchungen mit mehr als hundert erwachsenen Russischsprecher/innen. Das Spektrum der verwendeten Methoden erstreckt sich von der Korpusanalyse über die Arbeit mit Pseudowörtern bis hin zu Kategorisierungsverfahren. Die Ergebnisse der Untersuchungen lassen die Grundzüge einer mentalen Repräsentation des Aspekts erkennen, die am besten mit funktional orientierten Aspekttheorien kongruiert. Nicht nur telische Ereignisverben wie otkryt'pf <> otkryvat'ipf "öffnen", sondern auch atelische Verlaufsverben wie plakat'ipf "weinen" mit ihren po- und za-präfigierten Derivaten werden von den befragten Personen als grammatische Aspektkorrelationen wahrgenommen, überhaupt gehört das Partnerbildungsverfahren der Präfigierung offenbar ebenso fest zur mentalen Repräsentation des Aspekts wie die Suffigierung, es genießt sogar eine besondere Prominenz. Christina Clasmeier studierte an der Universität Hamburg Ostslavistik, Westslavistik und Psychologier. Seit 2009 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Slavistik/Lotman-Institut der Ruhr-Universität Bochum. Dieses Buch ist die überarbeitete Fassung ihrer im August 2014 eingereichten Dissertation.

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