Aktuelle Neuerscheinungen 2016

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Henrieke Stahl (Hrsg.); Hermann Korte: Gedichte schreiben in Zeiten der Umbrüche Tendenzen der Lyrik seit 1989 in Russland und Deutschland Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-600-1. eBook (PDF), 676 S. m. Abb., 19,80 Euro, (Best.Nr. 8079EBei Kubon & Sagner bestellen)

"Gedichte schreiben in Zeiten der Umbrüche" - wie reagieren Lyrikerinnen und Lyriker auf die Transformationsprozesse seit 1990? Das interkulturelle und interdisziplinäre Forschungsprojekt soll neue Perspektiven auf die russische wie die deutsche Gegenwartsliteratur eröffnen, fokussiert auf eine literarische Gattung, die traditionell am ehesten und am sensibelsten seismographische Funktionen des Wandels anzeigt: die Lyrik. Der Band fragt nicht nur nach der Bedeutung der politischen Konstellationen des Umbruchs von Sowjetunion zur russischen Föderation und der Wende in Deutschland für die Lyrik, sondern bezieht weitere Diskurse mit ein, die im transnationalen Kontext die Gegenwart seit 1990 bestimmen: Gibt es in Russland und Deutschland parallele Entwicklungen? Welche Differenzen prägen die Gegenwartslyrik beider Länder? Welche Auswirkung haben die seit 2000 verstärkt einsetzende Globalisierung und Digitalisierung sowie die ökonomisch und politisch bedingten Krisen auf die Lyrik? Haben die politischen sowie medialen und technologischen Umbrüche Bedeutung für die Themenwahl, die kommunikativen und ästhetischen Funktionen, die poetischen Verfahren und Strategien? Können für die letzten 25 Jahre poetische und auch poetologisch reflektierte Veränderungen ausgemacht werden? Die Beiträge des Bandes zeigen, dass die neuere russisch- und deutschsprachige Lyrik eine hochgradige Heterogenität und Ungleichzeitigkeit im Hinblick auf Poetik, Stile und Milieus prägen. Hybridität, Experimente mit Grenzen der Gattungen, Sprachen, Medien oder auch zwischen Soziolekten, Kulturen und sozialen Milieus gehen zusammen mit einem hohen Bewusstsein für die Sprachlichkeit, Diskurszugehörigkeit und Performativität von Lyrik. Politisches Bewusstsein in der Lyrik und Radikalität in Tabubruch und Experimenten mit Genre und Sprache, paradox gepaart mit einem hohen poetischen Traditionsbewusstsein, charakterisieren besonders die russische Lyrik der Gegenwart.

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Kempgen, Sebastian; Udolph, Ludger (Hrsg.): Bulletin der deutschen Slavistik 2016: Jahrgang 22, 2016. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-613-1. Br., 112 S., 10,60 Euro, (Best.Nr. 8078Bei Kubon & Sagner bestellen, eBook (PDF)Bei Kubon & Sagner bestellen)

Aus dem Inhalt: Zum Geleit; M. Wingender: Perspektiven der Slavistik; Der Slavistentag 2015 im Rückblick; R. Ibler, F. Schindler: Rückblick auf den 12 Deutschen Slavistentag, Gießen 2015; Chr. Clasmeier; A.-M. Meyer: 3. Oktober 2015 - im Zug aus Gießen Richtung Heimat; Der deutsche Slavistenverband 2015/2016; M. Wingender: Der deutsche Slavistenverband 2015-2016; Die deutsche Slavistik 2015/2016; Personalia; N. Franz: Who´s Where an den Slavistischen Seminaren; G. Giesemann: Habilitationen, Rufe, Emeritierungen/Pensionierungen, Ehrungen; Nachrufe und Gedenken; B. Symanzik, A. Sproede: In memoriam Wolfgang Busch (1925-2015); Red.: In memoriam Roland Opitz; Trauer um Ilse Kunert (1923-2016); Trauer um Jurij Striedter (1926-2016); Trauer um Friedrich Scholz (1928-2016); Gratulationen; Sch. Schahadat: Renate Lachmann zum 80. Geburtstag; Vorstellungen; PD Dr. Maria Mushchinina; PD Dr. Klavdia Smola; Prof. Dr. Christoph Garstka; Prof. Dr. Nadine Thielemann; Forschung; G. Giesemann: Slavistische Tagungen; U. Steltner: Slavistische Veröffentlichungen; U. Steltner: Slavistische Forschungsprojekte; U. Steltner: Slavistische Promotionen und Habilitationen; Aus der Lehre; N. Franz: Der Bachelor-Studiengang "Interdisziplinäre Russlandstudien"; Institute und Teilfächer stellen sich vor; Chr. Gölz, St. Troebst: Slavistisch-kulturwissenschaftliche Forschung am Leipziger GWZO; D. Bunčić: Das Slavische Institut der Universität zu Köln; A. Rabus: Die Slavische Sprachwissenschaft an der Universität Freiburg; Blick über die Grenzen; D. Stern: Slavistik und Osteuropastudien in Belgien; Wissenschaftliche Beiträge: I. Błaszczyk: By(ć) albo nie by(ć) - Zum irrealen Charakter des Konditionals im Polnischen; D. Hitzke: Transkulturelle Transfers. Zur globalen Zirkulation slavischer Texte in der Gegenwartsliteratur und -kunst; Wort in die Zeit; R. Hodel: Momčilo Nastasijević und der "Große Krieg".

Enthalten in 'Slavistik Digital' Digitale Ausgabe dieses Titels in "Slavistik Digital" enthalten.

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Kempgen, Sebastian; Udolph, Ludger (Hrsg.): Bulletin der deutschen Slavistik 2016: Jahrgang 22, 2016. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-614-8. eBook (PDF)., 112 S., (Best.Nr. 8078EBei Kubon & Sagner bestellen)

Aus dem Inhalt: Zum Geleit; M. Wingender: Perspektiven der Slavistik; Der Slavistentag 2015 im Rückblick; R. Ibler, F. Schindler: Rückblick auf den 12 Deutschen Slavistentag, Gießen 2015; Chr. Clasmeier; A.-M. Meyer: 3. Oktober 2015 - im Zug aus Gießen Richtung Heimat; Der deutsche Slavistenverband 2015/2016; M. Wingender: Der deutsche Slavistenverband 2015-2016; Die deutsche Slavistik 2015/2016; Personalia; N. Franz: Who´s Where an den Slavistischen Seminaren; G. Giesemann: Habilitationen, Rufe, Emeritierungen/Pensionierungen, Ehrungen; Nachrufe und Gedenken; B. Symanzik, A. Sproede: In memoriam Wolfgang Busch (1925-2015); Red.: In memoriam Roland Opitz; Trauer um Ilse Kunert (1923-2016); Trauer um Jurij Striedter (1926-2016); Trauer um Friedrich Scholz (1928-2016); Gratulationen; Sch. Schahadat: Renate Lachmann zum 80. Geburtstag; Vorstellungen; PD Dr. Maria Mushchinina; PD Dr. Klavdia Smola; Prof. Dr. Christoph Garstka; Prof. Dr. Nadine Thielemann; Forschung; G. Giesemann: Slavistische Tagungen; U. Steltner: Slavistische Veröffentlichungen; U. Steltner: Slavistische Forschungsprojekte; U. Steltner: Slavistische Promotionen und Habilitationen; Aus der Lehre; N. Franz: Der Bachelor-Studiengang "Interdisziplinäre Russlandstudien"; Institute und Teilfächer stellen sich vor; Chr. Gölz, St. Troebst: Slavistisch-kulturwissenschaftliche Forschung am Leipziger GWZO; D. Bunčić: Das Slavische Institut der Universität zu Köln; A. Rabus: Die Slavische Sprachwissenschaft an der Universität Freiburg; Blick über die Grenzen; D. Stern: Slavistik und Osteuropastudien in Belgien; Wissenschaftliche Beiträge: I. Błaszcyuk: By(ć) albo nie by(ć) - Zum irrealen Charakter des Konditionals im Polnischen; D. Hitzke: Transkulturelle Transfers. Zur globalen Zirkulation slavischer Texte in der Gegenwartsliteratur und -kunst; Wort in die Zeit; R. Hodel: Momčilo Nastasijević und der "Große Krieg".

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Henrieke Stahl (Hrsg.); Hermann Korte: Gedichte schreiben in Zeiten der Umbrüche Tendenzen der Lyrik seit 1989 in Russland und Deutschland Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-599-8. Br., 676 S. m. Abb., 29,80 Euro, (Best.Nr. 8079Bei Kubon & Sagner bestellen, eBook (PDF)Bei Kubon & Sagner bestellen)

"Gedichte schreiben in Zeiten der Umbrüche" - wie reagieren Lyrikerinnen und Lyriker auf die Transformationsprozesse seit 1990? Das interkulturelle und interdisziplinäre Forschungsprojekt soll neue Perspektiven auf die russische wie die deutsche Gegenwartsliteratur eröffnen, fokussiert auf eine literarische Gattung, die traditionell am ehesten und am sensibelsten seismographische Funktionen des Wandels anzeigt: die Lyrik. Der Band fragt nicht nur nach der Bedeutung der politischen Konstellationen des Umbruchs von Sowjetunion zur russischen Föderation und der Wende in Deutschland für die Lyrik, sondern bezieht weitere Diskurse mit ein, die im transnationalen Kontext die Gegenwart seit 1990 bestimmen: Gibt es in Russland und Deutschland parallele Entwicklungen? Welche Differenzen prägen die Gegenwartslyrik beider Länder? Welche Auswirkung haben die seit 2000 verstärkt einsetzende Globalisierung und Digitalisierung sowie die ökonomisch und politisch bedingten Krisen auf die Lyrik? Haben die politischen sowie medialen und technologischen Umbrüche Bedeutung für die Themenwahl, die kommunikativen und ästhetischen Funktionen, die poetischen Verfahren und Strategien? Können für die letzten 25 Jahre poetische und auch poetologisch reflektierte Veränderungen ausgemacht werden? Die Beiträge des Bandes zeigen, dass die neuere russisch- und deutschsprachige Lyrik eine hochgradige Heterogenität und Ungleichzeitigkeit im Hinblick auf Poetik, Stile und Milieus prägen. Hybridität, Experimente mit Grenzen der Gattungen, Sprachen, Medien oder auch zwischen Soziolekten, Kulturen und sozialen Milieus gehen zusammen mit einem hohen Bewusstsein für die Sprachlichkeit, Diskurszugehörigkeit und Performativität von Lyrik. Politisches Bewusstsein in der Lyrik und Radikalität in Tabubruch und Experimenten mit Genre und Sprache, paradox gepaart mit einem hohen poetischen Traditionsbewusstsein, charakterisieren besonders die russische Lyrik der Gegenwart.

Enthalten in 'Slavistik Digital' Digitale Ausgabe dieses Titels in "Slavistik Digital" enthalten.

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Lüdke, Ekaterina: Die Sprache der Versammlungsprotokolle und -beschlüsse der Altgläubigen (am Beispiel des Begriffs sobor) Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-597-4. Br., 342 S. mit Abb., 33,20 Euro, (Best.Nr. 8076Bei Kubon & Sagner bestellen, eBook (PDF)Bei Kubon & Sagner bestellen)

Die Altgläubigen sind eine ethnokonfessionelle russischsprachige Religionsgemeinschaft, deren Ursprung in der Ablehnung der Kirchenreformen im 17. Jh. liegt und deren Sprache sich durch ausgeprägten Konservatismus auszeichnet. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht in der Untersuchung der Sprache der Altgläubigen in ihren Versammlungsprotokollen und -beschlüssen, die dafür zu einem umfangreichen diachronen Korpus zusammengetragen wurden. Dabei fließen Erkenntnisse über die soziokulturelle Geschichte der Altgläubigen und über die bemerkenswerte Dynamik innerhalb dieser konfessionellen Gemeinschaft in die sprachwissenschaftliche Analyse ein und helfen bei der Suche nach plausiblen Erklärungen für sprachliche Phänomene. Im Fokus der Untersuchung steht der Begriff sobor, der in der Sprache der Altgläubigen von großer Bedeutung ist und in ihren Versammlungsprotokollen und -beschlüssen besonders häufig vorkommt.

Enthalten in 'Slavistik Digital' Digitale Ausgabe dieses Titels in "Slavistik Digital" enthalten.


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Lüdke, Ekaterina: Die Sprache der Versammlungsprotokolle und -beschlüsse der Altgläubigen (am Beispiel des Begriffs sobor) Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-598-1. eBook (PDF), 342 S. mit Abb., 39,80 Euro, (Best.Nr. 8076EBei Kubon & Sagner bestellen)

Die Altgläubigen sind eine ethnokonfessionelle russischsprachige Religionsgemeinschaft, deren Ursprung in der Ablehnung der Kirchenreformen im 17. Jh. liegt und deren Sprache sich durch ausgeprägten Konservatismus auszeichnet. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht in der Untersuchung der Sprache der Altgläubigen in ihren Versammlungsprotokollen und -beschlüssen, die dafür zu einem umfangreichen diachronen Korpus zusammengetragen wurden. Dabei fließen Erkenntnisse über die soziokulturelle Geschichte der Altgläubigen und über die bemerkenswerte Dynamik innerhalb dieser konfessionellen Gemeinschaft in die sprachwissenschaftliche Analyse ein und helfen bei der Suche nach plausiblen Erklärungen für sprachliche Phänomene. Im Fokus der Untersuchung steht der Begriff sobor, der in der Sprache der Altgläubigen von großer Bedeutung ist und in ihren Versammlungsprotokollen und -beschlüssen besonders häufig vorkommt.


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